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Technische Mitarbeit im Projekt AOD-Risk im Sachgebiet Mykologie und Komplexerkrankungen

An der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen - einer gemeinsamen Einrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein - ist in der Abteilung Waldschutz im Sachgebiet Mykologie und Komplexerkrankungen in dem durch die FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe) geförderten Verbundvorhaben „AOD-Risk - Verbreitung und Risikopotential des Akuten Eichensterbens (Acute Oak Decline, AOD), einem neuen, brisanten Schadaspekt bei Eichen“ eine Stelle der Technischen Assistenz zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.07.2029 mit 75% Stellenanteil zu besetzen. Bewerbungsfrist: bis zum 03.07.2026.

Im Verbundprojekt „AOD-Risk“ der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, der Universität Hohenheim und des Julius-Kühn-Instituts (JKI) soll das neu auftretende Akute Eichensterben (AOD), eine Komplexkrankheit an Eichen, näher untersucht werden. Im Teilvorhaben der NW-FVA liegt die Koordination des Verbundvorhabens. Es wird das mit dem AOD-Schadgeschehen assoziierte Myko- (Pilze) und Mikrobiom (Bakterien) untersucht.

Ihre Aufgaben:

  • Bearbeitung von Probematerial (Aufnahme, Fotografie, Bearbeitung im Labor, Dateneingabe)

  • Isolation von und steriles Arbeiten mit Pilzen und Bakterien (Überimpfung und Stammarchivierung, Inokulationsversuche, Mikroskopie, Fotografie)

  • DNA-Isolation, PCR und qPCR, Aufbereitung der Sequenzergebnisse

  • Dokumentation der Untersuchungsergebnisse (Tabellen, Datenbanken, Fotos)

  • Unterstützung bei Probennahme im Feld, auch Organisation und Planung von Dienstreisen

  • Unterstützung der Koordination des Verbundprojekts AOD-Risk

  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit den verschiedenen beteiligten Sachgebieten und der 

Projektkoordination der NW-FVA sowie mit anderen Projektpartnern aus AOD-Risk

 

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Technischen Assistentin/Technischen Assistenten (z.B. BTA, LTA, ATA) oder eine vergleichbare Ausbildung

  • Erfahrungen in der Freiland- und Laborarbeit (Probenahme, Präparation, Diagnose, steriles Arbeiten mit Mikroorganismen, möglichst mit Pilzen und/oder Bakterien) sind von Vorteil

  • Botanische Kenntnisse von Gehölzen, speziell der Eiche sind erwünscht

  • Kenntnisse in molekularen Methoden wie DNA-Isolation, PCR und qPCR sind erwünscht

  • Kenntnisse und Erfahrungen bei der Anwendung einschlägiger EDV-Programme (z.B. Word, Excel, Access)

  • Interesse am Bereich Waldschutz, insbesondere zu Waldkrankheiten sowie zu abiotischen Schadereignissen und deren Auswirkungen 

  • Uneingeschränkte Befähigung zur Arbeit im Gelände, Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen

  • Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Flexibilität und Belastbarkeit 

  • Führerschein der Klasse B

 

Vorausgesetzt werden eine ergebnisorientierte Arbeitsweise und ein hohes Maß an Arbeitsgüte sowie Eigeninitiative, selbständiges Handeln, Flexibilität und Verantwortungsbereitschaft im Rahmen der Aufgabenstellung. 

Wir bieten Ihnen ein interessantes Berufsfeld im Kreis engagierter, innovativer Kolleginnen und Kollegen. 

Der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe 9a der Entgeltordnung zum TV-L bewertet. 

Der Dienstort ist Göttingen.

Als familienfreundlicher Arbeitgeber unterstützen wir Sie zudem bei einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung, bieten vielfältige Formen der Teilzeitbeschäftigung sowie grundsätzlich die Möglichkeit der Nutzung des mobilen Arbeitens.

Die NW-FVA strebt in allen Bereichen und Positionen an, eine Unterrepräsentanz i. S. des NGG abzubauen. Daher sind Bewerbungen von Männern erwünscht.

Bewerbende mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt. Eine Schwerbehinderung/Gleichstellung bitten wir zur Wahrung Ihrer Interessen bereits in der Bewerbung mitzuteilen.

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind erforderlich; diese sollten mindestens Level B 2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenz-rahmen für Sprachen (GER) erreichen.

Eingangsbestätigungen/ Zwischennachrichten werden nicht versandt. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen, insofern müssen mit der Bewerbung keine Originalunterlagen oder beglaubigte Kopien eingereicht werden. Diese werden ggf. im Zusammenhang mit der Einbeziehung der Bewerbung in das Auswahlverfahren nachgefordert. Sofern dennoch die Rücksendung der Unterlagen gewünscht wird, ist den Bewerbungsunterlagen ein frankierter Rückumschlag beizulegen. Andernfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens vernichtet.

Für Bewerbungen per E-Mail nutzen Sie bitte unser E-Mail-Konto bewerbungennw-fva.de. Auch hier gelten die oben genannten Regelungen bei Einbeziehung der Bewerbung in das Auswahlverfahren. 

Um das Bewerbungsverfahren durchführen zu können, ist es notwendig, personenbezogene Daten zu speichern. Durch die Zusendung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihre Daten zu Bewerbungszwecken unter Beachtung der Datenschutzvorschriften elektronisch speichern und verarbeiten. Weitere Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung für Bewerberinnen und Bewerber.

Haben wir Ihr Interesse an dem beschriebenen Aufgabengebiet geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 03.07.2026 unter Nennung des Kennwortes „AOD-Risk-TA-B3“ an die

Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt

-Zentrale Stelle-

Grätzelstraße 2

37079 Göttingen

Weitere Auskunft erteilen Ihnen gern Frau Dr. Gitta Langer (Tel.: 0551/69401-129; gitta.langernw-fva.de) und Frau Dr. Johanna Bußkamp (Tel.: 0551/69401-159; Johanna.busskampnw-fva.de) bzw. zu Fragen zum Auswahlverfahren Herr Dr. Georg Leefken (Tel.: 0551/69401-112; georg.leefkennw-fva.de).