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Tagung „Natürliche Waldentwicklung – Bilanz ziehen, Zukunft gestalten“
Eines der zentralen Waldziele der Nationalen Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung ist es, 5 % der deutschen Waldfläche einer natürlichen Entwicklung zu überlassen (NWE5). Um einen Status quo auf dem Weg zum 5 %-Ziel zu ermitteln, hat die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt im Projekt NWeQZIF eine deutschlandweite Bilanz der Flächen mit Wäldern mit natürlicher Entwicklung (NWE-Bilanz) zum Stichtag 31.12.2025 erstellt.
Auf der Tagung informieren wir über die aktuelle NWE-Bilanz in Deutschland und möchten mit Ihnen über Flächenauswahl, Auswirkungen und Perspektiven natürlicher Waldentwicklung diskutieren. Gesprächsinseln zu den Themen Förderung und Beratung, Flächenauswahl und Nachqualifizierung sowie Effekten natürlicher Waldentwicklung bieten die Möglichkeit zum direkten Austausch.
Programm
| Ab 9.15 Uhr | Anmeldung |
| 10.00 - 10.20 Uhr | Begrüßung |
| 10.20 - 10.50 Uhr | Best Practice - Auswahl & Nachqualifizierung der NWE-Flächenkulisse in den NLF Anne Petereit-Bitter, Niedersächsische Landesforsten |
| 10.50 - 11.20 Uhr | Waldwildnis - wie kann das 5 %-Ziel erreicht werden? Stefan Schwill, KlimaWildnisZentrale |
| 11.20 - 11.35 Uhr | Kaffeepause |
| 11.35 - 12.05 Uhr | Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsvorhabens "NWeQZIF" Elsa Rommerskirchen und Franziska Brede, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt |
| 12.05 -12.35 Uhr | NWE in Deutschland - Wo stehen wir auf dem Weg zum 5 %-Ziel? Elsa Rommerskirchen und Franziska Brede, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt |
| 12.35 - 13.35 Uhr | Mittagspause |
| 13.35 - 14.35 Uhr | Gesprächsinseln Perspektiven für NWE: Förderung & Beratung Stefan Schwill, KlimaWildnisZentrale NWE der Zukunft: fachlich gute Flächenauswahl und Nachqualifizierung Dr. Falko Engel, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Anne Petereit-Bitter, Niedersächsische Landesforsten Beitrag von NWE zu Klima- und Biodiversitätsschutz Dr. Anke Höltermann, Bundesamt für Naturschutz Dr. Peter Meyer, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt |
| 14.35 - 15.00 Uhr | Kaffeepause |
| 15.00 - 15.20 Uhr | Ergebnisvorstellung der Gesprächsinseln |
| 15.20 - 15.50 Uhr | Plenumsdiskussion Moderation durch Leonie Meder und Franziska Parton, DialogDesign |
| 15.50 - 16.00 Uhr | Abschluss der Veranstaltung |
| ca. 16.00 Uhr | Veranstaltungsende |
Tagungsort
Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Grätzelstraße 2, 37079 Göttingen
Zielgruppen
Die Tagung richtet sich an die forstliche und naturschutzfachliche Praxis, an Waldbesitzende, an (Forst-)Wissenschaftler:innen, an Verwaltungen und an fachlich Interessierte.
Anmeldung
Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Veranstaltung begrenzt. Wir bitten daher um Verständnis, dass pro Institution nur 1 bis max. 2 Personen teilnehmen sollten. Eine vorherige verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Die Anmeldung erfolgt unter: https://eveeno.com/nweqzif. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenfrei.
Kontakt
Für inhaltliche und organisatorische Rückfragen melden Sie sich gerne bei Franziska Brede oder Dr. Falko Engel unter der E-Mail-Adresse nwe
nw-fva.de.
Hintergrund
Wälder mit natürlicher Entwicklung (NWE) sichern den Erhalt natürlicher Prozesse und Entwicklungsphasen, die besonders wichtig für die Biodiversität sind und in bewirtschafteten Wäldern meist fehlen. Darüber hinaus dienen sie als Referenzflächen für die Forschung. Sie sind zudem ein wichtiger Bestandteil nachhaltigen Waldmanagements zur Förderung der ökologischen Anpassungsfähigkeit. Nach der Nationalen Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung sollen sich bis zum Jahr 2030 fünf Prozent der Wälder in Deutschland natürlich, das heißt ohne forstwirtschaftliche, naturschutzfachliche und landschaftspflegerische Eingriffe, entwickeln.
Unterkünfte
Eine Übersicht der Übernachtungsmöglichkeiten in Göttingen finden Sie auf der Website der Tourist-Information Göttingen unter https://www.goettingen-tourismus.de/uebernachten/hotel-uebersicht/.
Weitere Infos
zum Projekt finden Sie unter: https://www.nw-fva.de/forschen/projekte/nweqzif. NWeQZIF wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.